Löwenmutter mit Buchvorstellung

Volles Haus und gute Stimmung herrschten am 1. November bei Deichman Røa in Oslo, als Löwenmutter Bente Berg ihr Buch „Was ist los mit der Hilfe?“ vorstellte. Es ist ein starkes, schmerzhaftes und ergreifendes Buch über die Bemühungen einer Mutter bei Treffen mit denen, die helfen sollen.

Una Stenberg, Forscherin am Frambu-Kompetenzzentrum, interviewte den Autor, der Gleichstellungs- und Diskriminierungsbeauftragte, Bjørn Erik Thon kommentierte das Buch, Haakon Ellingsen war für die musikalischen Elemente verantwortlich und Dag Ellingsen führte uns durch das Programm.

Das Buch kann hier bestellt werden Løvemammaeneens Online-Shop.

Bente Berg ist Mutter von vier Kindern, von denen zwei schwerbehindert sind. Sie beschreibt einen Alltag, in dem die üblichen Erwartungen, Ambitionen, Sorgen, Freuden und Sorgen der Eltern durcheinander geraten und verdrängt werden. Prozesse und Kämpfe mit dem Hilfsmittel werden zu einer großen zusätzlichen Belastung.

Der Inhalt ist teilweise dramatisch und aufwühlend, die Darstellung ruhig und nachdenklich. Bente ist sowohl Mutter als auch Soziologin und hat Teile ihres Berufslebens im Gesundheits- und Pflegebereich verbracht. Das Buch ist persönlich und erlebnisorientiert und wir begleiten die Hauptfiguren im Alltag, in Feiertagen und Ferien sowie durch verschiedene Lebensphasen.

Viele Eltern werden sich in den Geschichten wiedererkennen können. Das Buch sollte auch von Politikern, Bürokraten, Fachleuten und nicht zuletzt von Studierenden der Gesundheits- und Sozialwissenschaften sowie von allen Personen gelesen werden, die Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen nahe stehen. Die Hoffnung besteht darin, dass das Verständnis, das diese Gruppen durch die Lektüre des Buches gewinnen können, ein Schritt auf dem Weg zu einer besseren Gesellschaft für alle Familien mit Kindern mit Behinderungen sein kann.

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