Diese Woche trafen sich Löwenmutter Tonje, auch stellvertretende Vorsitzende von Løvemammaene Midt, und Vorsitzende Bettina Lindgren mit Kari Elisabeth Kaski und Cato Brunvand Ellingsen vom SV sowie zwei politischen Beratern im Storting.
Bei dem Treffen ging es um die von der Gemeinde Stjørdal geplante Zwangsumsiedlung von Tonjes Zwillingsmädchen und darum, wie wir dies in Zukunft verhindern können.
Bei dem Treffen berichtete Tonje der Gemeinde Stjørdal von der verzweifelten Lage, in der sie sich befindet, und wir erklärten, dass dies leider kein Einzelfall sei. Viele unserer Mitglieder sind ähnlichen groben Übergriffen seitens ihrer Kommunen ausgesetzt, wenn es um Entscheidungen über Gesundheits- und Pflegeleistungen geht.
Den Löwenmüttern ist klar, dass in die Gesetzgebung eine Bestimmung aufgenommen werden muss, die die zwangsweise Entfernung chronisch kranker und behinderter Kinder aus dem Elternhaus verbietet, sofern nicht die Zustimmung der Eltern vorliegt oder eine Entscheidung zur Übertragung der Betreuung im Einklang mit dem Kinderschutzgesetz vorliegt. Denn warum sollten chronisch kranke und behinderte Kinder nicht zu Hause leben können und weniger rechtlichen Schutz genießen als andere Kinder?
Dieser Fall ist auch ein Paradebeispiel dafür, warum die CRPD so schnell wie möglich in norwegisches Recht aufgenommen werden muss und welche Folgen das Zögern der Regierung in diesem Bereich für die Löwenfamilien des Landes haben wird.
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Von links im Bild: Tonje M. Avløs, Løvemammaene Midt (Regionalteam) und Bettina Lindgren, Vorsitzende von Løvemammaene (Mitte).